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Erhöht auch Paracetamol das Risiko von Blutungen im
oberen Gastrointestinaltrakt?
Kufner, P. Fischer, C.
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Eine Fall-Kontroll-Studie,
die sich auf Verschreibungsdaten stützte, ergab, dass unter höheren
Paracetamol-Dosen das Risiko von gastroduodenalen Blutungen zunimmt.
Global wiesen Personen, die in den zurückliegenden 30 Tagen
Paracetamol verwendet hatten, ein minimal höheres Risiko auf als
Personen, bei denen kein Paracetamol verordnet war (Faktor 1,3); bei
Paracetamol-Dosen von mehr als 2 g/Tag stieg das Risiko dagegen
deutlich (Faktor 3,6) und war ähnlich hoch wie bei Personen, die
nicht-steroidale Entzündungshemmer in einer niedrigen bis mittleren
Dosis genommen hatten (z.B. Ibuprofen = 1200 mg/Tag, Diclofenac = 75
mg/Tag).
Abstract der Fall-Kontroll-Studie aus «Epidemiology»: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=11505178&dopt=Abstract
Quelle: www.infomed.org
Die Verfasser:
Kufner Peter Dr. med. Arzt für Allgemeinmedizin
Innsbruck, Modulkoordinator der AM-Lehre und Honorarprofessor der
Medizin-Uni IBK,
Fischer Christoph Dr. med. praktischer Arzt Sistrans,
Lehrbeauftragter für AM Medizin-Uni IBK,Interessenskonflikte: keine
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